Highway 1
Bin wieder zurueck aus Kalifornien.
War in LA fuer die alle zwei Jahre stattfindende Wurmkonferenz an der UCLA. Die Konferenz war echt interessant und nicht so ueberwaeltigend wie vor vier Jahren als ich zum ersten Mal dort war und kaum Ahnung von C. elegans hatte.
Dennoch brauchte ich nach den fuenf Tagen einen kurzen Urlaub. John kam Sonntag nach LA und hat mich an der UCLA aufgesammelt. Wir hatten Lunch im nahen Westhollywood und sind weiter durch Malibu Richtung Santa Barbara. Wir verbrachten dort einen Tag an der Mission und in der Altstadt. Santa Barbara hat mit die schoenste Mission entlang der kalifornischen Kueste. Sie war Teil eines Netzwerks mit dem die Spanier Anfang des 19. Jhr. Kalifornien unter ihre Kontrolle bringen wollten. Als ich 1996 zum ersten Mal in Kalifornien war sind wir von unseren Lehrern immer zu den Missions in allen groesseren Staedten geschleppt worden. Santa Barbara aber hat mir damals meine Familie gezeigt. Allerdings hab ich mir nie die Innenstadt angeschaut. Dort wurde das alte Presidio (spanisches Fort) partiell wieder aufgebaut und erzaehlt die Kolonialgeschichte dieser Region. Jeder kennt sicher das Presidio in San Fran das selbst heute noch militaerisch genutzt wird.
Santa Barbara ist echt eine schoene Stadt. Die strengen Regel fuer Hausbau und Beschilderung sorgen fuer ein wesentlich europaeischeres Stadtbild als in anderen amerikanischen Staedten. Santa Barbara wird oft als amerikanische Riviera bezeichnet und irgendwie fuehlt es sich auch so an.
Nachdem wir Santa Barbara ausgiebig erkundet hatten ging es weiter nach San Luis Obispo oder kurz 'SLO(w)'. Eine kleine Universitaetsstadt mit wenigen Highlights. Zum Glueck ein paar Restaurants hatten laenger als halb zehn auf... Unser Hotel dort war echt nett mit einem super Fruehstueck sodas wir uns gestaerkt auf den langen Weg nach Monterey machen konnten. Unterwegs besuchten wir die Villa von Medienmogul Hearst, auch Hearst Castle genannt. Gebaut im fruehen 20 Jhr. ein unglaubliches Ensemble von Gebaeuden. Mitten in der Wildnis zog Hearst ein Anwesen hoch das seinesgleichen sucht. Damals war diese Region nur per Schiff einfach zu erreichen, so dass alle Baumaterialien eingeschifft werden mussten. Hearst sammelte Antiquitaeten die zu seiner Zeit noch nicht geschuetzt waren so dass er ganze Tempelteile aus Griechenland und Aegypten importierte und in seinen Palast integrierte. Sein Neptunpool sucht wirklich seinesgleichen. Das Haupthaus ist einer spanischen Kathedrale nachempfunden. Im Inneren haengen alte Teppiche an den Waenden und die Decken, komplett aus Europa importiert, bestehen aus alten Holzschnitzereien. Echt ein unglaubliches Haus. Zu Besuch waren fast alle Stars der damaligen Zeit...Charlie Chaplin, Howard Hughes und viele, viele mehr...der gesamte Komplex hatte Platz fuer zahlreiche Gaeste.
Unsere Fuehrerin war echt super. Anfangs war ich echt skeptisch dort hin zu gingen, aber es lohnte sich echt.
Weiter gings entlang Highway 1 mit einem kurzen Stopp an einer Seeelefantenkolonie. Diese Meeressaeuger sind eher selten am Festland zu sehn, seit den 90ern hat sich aber eine Kolonie nahe des Hearst Castles angesiedelt. Sehr interessante Tiere und echt riesig. Die Big Sur und der Rest von Highway 1 sind natuerlich extrem sehenswert. Die Kueste faellt teilweise fast steil ins Meer. Eine einmalige Kuestenstrasse, fast besser als der Highway nach Whistler, aber nur fast ;-)
In Monterey angekommen durften wir dann ins beste Hotel unserer Tour einchecken. Unser Zimmer war echt toll und erst der Ausblick von unserem Balkon. Beim Dinner in der Cannery Warf sahen wir unseren ersten Seeotter. Diese extrem seltenen Tiere fuehlen sich in den Kelpwaeldern in der Monterey Bay unglaublich wohl. Fuer mich als Biologen ein ganz besonderer Moment. Am naechsten Morgen durften wir dann das weltberuehmte Monterey Bay Aquarium besuchen. Schon als Kind wollte ich dies immer besuchen und endlich klappte es. Das Aquarium enttaeuschte nicht. Nicht mal 4 Stunden reichten mir alles zu sehn und zu geniessen. Auch John hatte seinen Spass vor allem mit den Seeottern. Leider mussten wir dann um vier los um rechtzeitig im Napa Valley anzukommen. Ich haette locker noch einen Tag in Monterey verweilen koennen.
Zumindest wurde es in Napa deutlich waermer. Zwei Tage Napa...gutes Essen und exzellenter Wein, was will man mehr. Es ist echt ein wunderbares Tal. Unser Hotel war super, vor allem das Fruehstueck. Es tat ganz gut mal zwei Tage am selben Ort zu verbringen und wir genossen dies sehr.
Am zweiten Tag machten wir einen Abstecher ins Sonoma Valley auf unserem Weg nach San Fran. Es sieht sehr aehnlich aus, ist aber etwas billiger und weniger entwickelt als Napa. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, aber fuer eine Weinprobe reichte es dann doch.
Ausgeklungen haben wir unseren Trip mit zwei Uebernachtungen bei Johns Cousine in San Fran. Da dies mein vierter San Fran Besuch war konzentrierten wir uns aufs Shoppen ;-) Ein kurzer Besuch im Castro und abschliessendes Feuerwerk zum Unabhaengigkeitstag am Alamo Square beendeten dann unseren Trip an der Westkueste.
Jetzt heisst es arbeiten, arbeiten, arbeiten...die Publikation muss Ende des Sommers raus.
Hier ein paar Bilder:

Mission Santa Barbara


Santa Barbara Pier

Neptune Pool am Hearst Castle

Hearst Castle Garten

Haupthaus, Hearst Castle

Seeelefanten-Kolonie


Big Sur

Wilder Seeotter in Monterey waehrend unseres Dinners.

Monterey Bay Aquarium...



In Santa Cruz

Napa Office des Wine Spectator




Irgendwo in San Fran

Mit Johns Cousine am Alamo Square fuer das Independence Day Feuerwerk.
War in LA fuer die alle zwei Jahre stattfindende Wurmkonferenz an der UCLA. Die Konferenz war echt interessant und nicht so ueberwaeltigend wie vor vier Jahren als ich zum ersten Mal dort war und kaum Ahnung von C. elegans hatte.
Dennoch brauchte ich nach den fuenf Tagen einen kurzen Urlaub. John kam Sonntag nach LA und hat mich an der UCLA aufgesammelt. Wir hatten Lunch im nahen Westhollywood und sind weiter durch Malibu Richtung Santa Barbara. Wir verbrachten dort einen Tag an der Mission und in der Altstadt. Santa Barbara hat mit die schoenste Mission entlang der kalifornischen Kueste. Sie war Teil eines Netzwerks mit dem die Spanier Anfang des 19. Jhr. Kalifornien unter ihre Kontrolle bringen wollten. Als ich 1996 zum ersten Mal in Kalifornien war sind wir von unseren Lehrern immer zu den Missions in allen groesseren Staedten geschleppt worden. Santa Barbara aber hat mir damals meine Familie gezeigt. Allerdings hab ich mir nie die Innenstadt angeschaut. Dort wurde das alte Presidio (spanisches Fort) partiell wieder aufgebaut und erzaehlt die Kolonialgeschichte dieser Region. Jeder kennt sicher das Presidio in San Fran das selbst heute noch militaerisch genutzt wird.
Santa Barbara ist echt eine schoene Stadt. Die strengen Regel fuer Hausbau und Beschilderung sorgen fuer ein wesentlich europaeischeres Stadtbild als in anderen amerikanischen Staedten. Santa Barbara wird oft als amerikanische Riviera bezeichnet und irgendwie fuehlt es sich auch so an.
Nachdem wir Santa Barbara ausgiebig erkundet hatten ging es weiter nach San Luis Obispo oder kurz 'SLO(w)'. Eine kleine Universitaetsstadt mit wenigen Highlights. Zum Glueck ein paar Restaurants hatten laenger als halb zehn auf... Unser Hotel dort war echt nett mit einem super Fruehstueck sodas wir uns gestaerkt auf den langen Weg nach Monterey machen konnten. Unterwegs besuchten wir die Villa von Medienmogul Hearst, auch Hearst Castle genannt. Gebaut im fruehen 20 Jhr. ein unglaubliches Ensemble von Gebaeuden. Mitten in der Wildnis zog Hearst ein Anwesen hoch das seinesgleichen sucht. Damals war diese Region nur per Schiff einfach zu erreichen, so dass alle Baumaterialien eingeschifft werden mussten. Hearst sammelte Antiquitaeten die zu seiner Zeit noch nicht geschuetzt waren so dass er ganze Tempelteile aus Griechenland und Aegypten importierte und in seinen Palast integrierte. Sein Neptunpool sucht wirklich seinesgleichen. Das Haupthaus ist einer spanischen Kathedrale nachempfunden. Im Inneren haengen alte Teppiche an den Waenden und die Decken, komplett aus Europa importiert, bestehen aus alten Holzschnitzereien. Echt ein unglaubliches Haus. Zu Besuch waren fast alle Stars der damaligen Zeit...Charlie Chaplin, Howard Hughes und viele, viele mehr...der gesamte Komplex hatte Platz fuer zahlreiche Gaeste.
Unsere Fuehrerin war echt super. Anfangs war ich echt skeptisch dort hin zu gingen, aber es lohnte sich echt.
Weiter gings entlang Highway 1 mit einem kurzen Stopp an einer Seeelefantenkolonie. Diese Meeressaeuger sind eher selten am Festland zu sehn, seit den 90ern hat sich aber eine Kolonie nahe des Hearst Castles angesiedelt. Sehr interessante Tiere und echt riesig. Die Big Sur und der Rest von Highway 1 sind natuerlich extrem sehenswert. Die Kueste faellt teilweise fast steil ins Meer. Eine einmalige Kuestenstrasse, fast besser als der Highway nach Whistler, aber nur fast ;-)
In Monterey angekommen durften wir dann ins beste Hotel unserer Tour einchecken. Unser Zimmer war echt toll und erst der Ausblick von unserem Balkon. Beim Dinner in der Cannery Warf sahen wir unseren ersten Seeotter. Diese extrem seltenen Tiere fuehlen sich in den Kelpwaeldern in der Monterey Bay unglaublich wohl. Fuer mich als Biologen ein ganz besonderer Moment. Am naechsten Morgen durften wir dann das weltberuehmte Monterey Bay Aquarium besuchen. Schon als Kind wollte ich dies immer besuchen und endlich klappte es. Das Aquarium enttaeuschte nicht. Nicht mal 4 Stunden reichten mir alles zu sehn und zu geniessen. Auch John hatte seinen Spass vor allem mit den Seeottern. Leider mussten wir dann um vier los um rechtzeitig im Napa Valley anzukommen. Ich haette locker noch einen Tag in Monterey verweilen koennen.
Zumindest wurde es in Napa deutlich waermer. Zwei Tage Napa...gutes Essen und exzellenter Wein, was will man mehr. Es ist echt ein wunderbares Tal. Unser Hotel war super, vor allem das Fruehstueck. Es tat ganz gut mal zwei Tage am selben Ort zu verbringen und wir genossen dies sehr.
Am zweiten Tag machten wir einen Abstecher ins Sonoma Valley auf unserem Weg nach San Fran. Es sieht sehr aehnlich aus, ist aber etwas billiger und weniger entwickelt als Napa. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, aber fuer eine Weinprobe reichte es dann doch.
Ausgeklungen haben wir unseren Trip mit zwei Uebernachtungen bei Johns Cousine in San Fran. Da dies mein vierter San Fran Besuch war konzentrierten wir uns aufs Shoppen ;-) Ein kurzer Besuch im Castro und abschliessendes Feuerwerk zum Unabhaengigkeitstag am Alamo Square beendeten dann unseren Trip an der Westkueste.
Jetzt heisst es arbeiten, arbeiten, arbeiten...die Publikation muss Ende des Sommers raus.
Hier ein paar Bilder:

Mission Santa Barbara


Santa Barbara Pier

Neptune Pool am Hearst Castle

Hearst Castle Garten

Haupthaus, Hearst Castle

Seeelefanten-Kolonie


Big Sur

Wilder Seeotter in Monterey waehrend unseres Dinners.

Monterey Bay Aquarium...



In Santa Cruz

Napa Office des Wine Spectator




Irgendwo in San Fran

Mit Johns Cousine am Alamo Square fuer das Independence Day Feuerwerk.


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